Te busqué, te encontré (Fernando Miceli)


Te busqué sobre junglas de recuerdos
tomé timón y emprendí
vana búsqueda entre sueños.

Te busqué pues eran idas
tu presencia y tu ángel
besando huellas calientes
prestando al cuerpo su guarida.

Te encontré como sombra entre espejos
habitando mis ausencias
sobre nieves en bosquejos.

Te encontré y eran venidas
tus flores, el olor a caramelo
un sabor opaco, empero,
robó a mi alma sus salidas.

Te busqué, te encontre
bebiendo abismos de mis venas.
Te busqué, te encontre
rodando ripio contra marea.

Te busqué, te encontré
tu cuerpo frágil que se acerca.
Te busqué, te encontré
amor de musgo y de piedra.

Te busqué
tendiendo redes a los momentos
soplando auroras a dos niveles
levando anclas a diez vientos.

Y te encontré, rubia ceniza de otros tiempos
amando campos de mil pechos
deseando lo simple, lo diario, lo nuestro.
Te encontre, te busqué…

 

Ich suchte Dich, ich fand Dich


Ich suchte dich in Dschungeln aus Erinnerungen,
Ich nahm das Ruder und unternahm
Eine sinnlose Suche zwischen Träumen.

Ich suchte Dich, da war es weg,
Deine Präsenz und Dein Engel,
Warme Spuren küssend
Den Körper seiner Zuflucht leihend

Ich suchte Dich wie Schatten zwischen Spiegeln
Meine Abwesendheit bewohnend
in den Spuren des Schnees.

Ich fand Dich und es waren willkommen
Deine Blumen, dieses Parfum aus Karamell
Ein dunkler Geschmack aber
stahl meiner Seele ihrer Öffnungen.

Ich suchte Dich, ich fand Dich,
Abgründe trinkend aus meinen Venen
Ich suchte Dich, ich fand Dich
Geröll rollend gegen die Flut

Ich suchte Dich, ich fand Dich
Deinen zärtlichen Körper, der näher kommt
Ich suchte Dich, ich fand Dich,
Liebe von Stein und Moos

Ich suchte Dich
Netze legend auf die Erinnerungen
Morgendämmerungen pustend auf zwei Ebenen
Anker hebend auf zehn Winde

Und ich fand Dich, blonde Asche aus anderen Zeiten
Felder aus tausend Brüsten liebend
Das Einfache, das Tägliche, das Unsere verlangend

Ich suchte Dich, ich fand Dich...